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Montag, 18. November 2013

Sammelmeldung 18.11.2013

„Kindergarten muss Bundessache werden"
Heidemarie Lex-Nalis drängt die Politik zu Reformen. Was sich im Kindergarten ändern muss, sagt sie im KURIER-Gespräch.

DAS DARF DOCH NICHT WAHR SEIN: Was Elementare Bildung im Kindergarten bedeutet, bleibt offenbar für das Verhandlungsteam zur Bildung einer neuen österreichischen Bundesregierung ein Mysterium.
ÖDKH-Stellungnahme zum Regierungs-Plan, dass VolksschullehrerInnen im Kindergarten Sprachförderung übernehmen sollen

Grüne: Aufwertung statt Geringschätzung der Kindergartenpädagogik
Grüne fordern Bundesrahmengesetz für Kindergarten

Walter Rosenkranz: Regierungsverhandlungen liefern immer abstrusere Vorschläge
FPÖ gegen Volksschullehrer in Kindergärten

Mehr Fördermittel für das erste Glied der Bildungskette, den Kindergarten, wirken sich unmittelbar auf die Bildungskarrieren der Kinder aus
Presseaussendung: Wiener Kinderfreunde 

Wien, 13. November 2013 - Im Ö1 Morgenjournal wurde aus den Kreisen der Regierungsparteien zitiert, dass für die Sprachförderung im Kindergarten mehr Mittel zur Verfügung gestellt werden sollen. Das würden die Wiener Kinderfreunde, in deren Kindergärten und Horten 12.000 Kinder 80 verschiedene Sprachen sprechen, sehr begrüßen, wenn es uns ermöglicht, unseren erfolgreichen Weg der Sprachförderung fortzusetzen, so Christian Morawek, Geschäftsführer der Wiener Kinderfreunde. 

Die Wiener Kinderfreunde investieren seit fast 10 Jahren in eine international hoch angesehene Fortbildung ihrer ElementarpädagogInnen zur Sprachförderung nach Roger Loos „Deutsch als Zweitspracherwerb“. Die PädagogInnen werden darin unterstützt, Kinder mit anderen Muttersprachen als Deutsch bewusster und gezielter in ihrem Erst- bzw. Zweitspracherwerb fördern zu können. Die 8 Sprachförderinnen, die den Kinderfreunden von der Stadt Wien zur Verfügung gestellt werden, unterstützen die PädagogInnen in den 31 Brennpunktkindergärten der Wiener Kinderfreunde. 

Messbare Erfolge

Die Erfahrungen des größten privaten Kindergartenbetreibers in Wien zeigen, was Studien auch teilweise belegen: Ein ausgewogenes Sprachbad (gute Durchmischung von unterschiedlichen Muttersprachen), das gute Erlernen der Muttersprache und die Sprachförderung nach Roger Loos sowie die Wertschätzung kultureller Vielfalt zeigen die besten Erfolge und werden von den Kinderfreunden für alle Kindergärten angestrebt.

Tatsächlich hatten von 1.884 Kindern, die im September 2013 in die Schule eingetreten sind, (knapp die Hälfte davon mit Deutsch als Zweitsprache) „nur“  281 bei der Testung eineinhalb Jahre vor dem Schulstart Sprachförderbedarf.  2011 waren es 386 und 2010 noch 641. Dabei ist zu beachten, dass die Kinder immer früher in den Kindergarten kommen.

Für die Fortführung und den Ausbau dieser erfolgreichen Maßnahmen werden zusätzliche Fördermittel durchaus benötigt. 

Kinder lernen in den ersten Lebensjahren mehr und anders

In den ersten 6 – 7 Lebensjahren lernen Kinder anders als später und im Kindergarten finden sie die besten Rahmenbedingungen für die Aneignung vieler Kompetenzen in dieser Zeit - von der Motorik, über kognitive und intellektuelle Fähigkeiten bis zur sozialen Kompetenz. „Weitere Fördermittel zur Verbesserung dieser Rahmenbedingungen wären willkommen und werden sich unmittelbar auf die weiteren Bildungswege der Kinder auswirken“, so Morawek. 

Portfoliomappe für jedes Kind

Zur Dokumentation der Lern- und Entwicklungsschritte jedes einzelnen Kindes  wird in den meisten Kinderfreunde-Kindergärten (100 % bis Ende 2015) mit und für das Kind eine Portfolio-Mappe angelegt.  Durch die Portfoliomethode hat jedes Kind die Chance seine eigenen Stärken selbst zu erkennen und auf diese aufzubauen. Das stärkt die Ich-Kompetenz und die Lernkompetenz. Die Eltern werden von den ElementarpädagogInnen regelmäßig zu Gesprächen eingeladen, durch die sie – veranschaulicht durch die Portfolio-Mappe ihres Kindes - an der Entwicklung ihres Sprösslings  teilhaben. Dadurch kann das Interesse der Eltern an der Bildung verstärkt werden und dieser Austausch zu den Bildungschancen des Kindes beitragen. 

Für den Übergang in die Volksschule ist die Portfolio-Mappe auch eine gute Unterlage, um das Kind individuell kennenzulernen und im Leitfaden für die Schuleinschreibung wird auf ihre Nutzung explizit hingewiesen. Eine gute Begleitung der Kinder beim Übergang in die Volksschule ist besonders in der ersten Zeit in der neuen Umgebung wichtig.  

Rückfragen zu diesem Text richten Sie bitte an:

Michaela Müller-Wenzel, Wiener Kinderfreunde


Kindergarten: Wien erreicht bei 0-3jährigen Versorgungsgrad von 39,4 Prozent
Wien baut im Kleinkinderbereich massiv Plätze aus - Kindergarten bleibt gratis!
 
 
Österreichischer Kitaleitungskongress
 

 Wie geht es weiter mit der Elementarpädagogik in Österreich?

3 Fragen an Harald Walser, Bildungssprecher der GRÜNEN

3 Fragen an Elmar Mayer, Bildungssprecher der SPÖ

Aus „KiTa aktuell“, Ausgabe 5 - http://www.kita-aktuell.at/zeitschrift/

 

 Carl Link Award – Sonderpreis Österreich

Die beiden Fachzeitschriften „KiTa aktuell“ und „Unsere Kinder“ loben 2014 gemeinsam den Carl Link Award-Sonderpreis ÖSTERREICH aus, der mit einem Preisgeld von € 500,– für den / die GewinnerIn verbunden ist. Ausgezeichnet wird die beste und praxisrelevanteste Abschlussarbeit eines elementarpädagogischen Studienganges aus dem Bereich
„Management und Pädagogik in der Kindertagesbetreuung“.

Alle Informationen rund um den Carl Link Award finden Sie unter http://www.kita-aktuell.at/fileadmin/landingpages/kita-aktuell-at/images/carl_link_award.pdf
 

 Heide Lex-Nalis erhält WIENERIN Award 2013
"Es gibt Menschen, die aktiv werden, wenn sie ein Problem haben. Und dann gibt es Menschen, die aktiv werden, wenn andere ein Problem haben." Einer diesen Menschen wurde gestern Abend in der Urania von der WIENERIN geehrt und gemeinsam mit Estée Lauder
auch finanziell unterstützt.

 Ausbildung zum/zur ElternbildnerIn

Die Kinderfreunde NÖ haben nun einen neuen berufsbegleitenden ElternbildnerInnen - Lehrgang für Frühjahr 2014 organisiert (Lehrgangsort St. Pölten). Die erfahrene Elternbildnerin und Expertin Dr. Judith Loy wird ihn leiten. Der Lehrgang ist mit einem Gütesiegel des BMWFJ versehen und inkludiert u. a. den Bereich „interkulturelle Elternbildung“.

Zielgruppe: Interessierte mit pädagogischer Vorbildung (LehrerInnen, KindergartenpädagogInnen, SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen, PsychologInnen, etc.)

Ziel: Befähigung auf Basis modernster pädagogischer Erkenntnisse Elternbildungsangebote zu erstellen und durchzuführen bzw. die eigenen Kenntnisse im Bereich Elternarbeit zu erweitern und zu vertiefen…

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