„Kindergarten
muss Bundessache werden"
Heidemarie Lex-Nalis drängt die
Politik zu Reformen. Was sich im Kindergarten ändern muss, sagt sie im
KURIER-Gespräch.
DAS
DARF DOCH NICHT WAHR SEIN: Was Elementare Bildung im Kindergarten bedeutet,
bleibt offenbar für das Verhandlungsteam zur Bildung einer neuen
österreichischen Bundesregierung ein Mysterium.
ÖDKH-Stellungnahme
zum Regierungs-Plan, dass VolksschullehrerInnen im Kindergarten Sprachförderung
übernehmen sollen
Grüne:
Aufwertung statt Geringschätzung der
Kindergartenpädagogik
Grüne fordern Bundesrahmengesetz
für Kindergarten
Walter
Rosenkranz: Regierungsverhandlungen liefern immer abstrusere
Vorschläge
FPÖ gegen Volksschullehrer in
Kindergärten
Mehr
Fördermittel für das erste Glied der Bildungskette, den Kindergarten, wirken
sich unmittelbar auf die Bildungskarrieren der Kinder
aus
Presseaussendung:
Wiener Kinderfreunde
Wien, 13. November 2013 - Im Ö1
Morgenjournal wurde aus den Kreisen der Regierungsparteien zitiert, dass für die
Sprachförderung im Kindergarten mehr Mittel zur Verfügung gestellt werden
sollen. Das würden die Wiener Kinderfreunde, in deren Kindergärten und Horten
12.000 Kinder 80 verschiedene Sprachen sprechen, sehr begrüßen, wenn es uns
ermöglicht, unseren erfolgreichen Weg der Sprachförderung fortzusetzen, so
Christian Morawek, Geschäftsführer der Wiener
Kinderfreunde.
Die Wiener Kinderfreunde
investieren seit fast 10 Jahren in eine international hoch angesehene
Fortbildung ihrer ElementarpädagogInnen zur Sprachförderung nach Roger Loos
„Deutsch als Zweitspracherwerb“. Die PädagogInnen werden darin unterstützt,
Kinder mit anderen Muttersprachen als Deutsch bewusster und gezielter in ihrem
Erst- bzw. Zweitspracherwerb fördern zu können. Die 8 Sprachförderinnen, die den
Kinderfreunden von der Stadt Wien zur Verfügung gestellt werden, unterstützen
die PädagogInnen in den 31 Brennpunktkindergärten der Wiener
Kinderfreunde.
Messbare Erfolge
Die Erfahrungen des größten
privaten Kindergartenbetreibers in Wien zeigen, was Studien auch teilweise
belegen: Ein ausgewogenes Sprachbad (gute Durchmischung von unterschiedlichen
Muttersprachen), das gute Erlernen der Muttersprache und die Sprachförderung
nach Roger Loos sowie die Wertschätzung kultureller Vielfalt zeigen die besten
Erfolge und werden von den Kinderfreunden für alle Kindergärten angestrebt.
Tatsächlich hatten von 1.884
Kindern, die im September 2013 in die Schule eingetreten sind, (knapp die Hälfte
davon mit Deutsch als Zweitsprache) „nur“ 281 bei der Testung eineinhalb Jahre
vor dem Schulstart Sprachförderbedarf. 2011 waren es 386 und 2010 noch 641.
Dabei ist zu beachten, dass die Kinder immer früher in den Kindergarten
kommen.
Für die Fortführung und den Ausbau
dieser erfolgreichen Maßnahmen werden zusätzliche Fördermittel durchaus
benötigt.
Kinder lernen in den ersten
Lebensjahren mehr und anders
In den ersten 6 – 7 Lebensjahren
lernen Kinder anders als später und im Kindergarten finden sie die besten
Rahmenbedingungen für die Aneignung vieler Kompetenzen in dieser Zeit - von der
Motorik, über kognitive und intellektuelle Fähigkeiten bis zur sozialen
Kompetenz. „Weitere Fördermittel zur Verbesserung dieser Rahmenbedingungen wären
willkommen und werden sich unmittelbar auf die weiteren Bildungswege der Kinder
auswirken“, so Morawek.
Portfoliomappe für jedes
Kind
Zur Dokumentation der Lern- und
Entwicklungsschritte jedes einzelnen Kindes wird in den meisten
Kinderfreunde-Kindergärten (100 % bis Ende 2015) mit und für das Kind eine
Portfolio-Mappe angelegt. Durch die Portfoliomethode hat jedes Kind die Chance
seine eigenen Stärken selbst zu erkennen und auf diese aufzubauen. Das stärkt
die Ich-Kompetenz und die Lernkompetenz. Die Eltern werden von den
ElementarpädagogInnen regelmäßig zu Gesprächen eingeladen, durch die sie –
veranschaulicht durch die Portfolio-Mappe ihres Kindes - an der Entwicklung
ihres Sprösslings teilhaben. Dadurch kann das Interesse der Eltern an der
Bildung verstärkt werden und dieser Austausch zu den Bildungschancen des Kindes
beitragen.
Für den Übergang in die
Volksschule ist die Portfolio-Mappe auch eine gute Unterlage, um das Kind
individuell kennenzulernen und im Leitfaden für die Schuleinschreibung wird auf
ihre Nutzung explizit hingewiesen. Eine gute Begleitung der Kinder beim Übergang
in die Volksschule ist besonders in der ersten Zeit in der neuen Umgebung
wichtig.
Rückfragen zu diesem Text richten
Sie bitte an:
Michaela Müller-Wenzel, Wiener
Kinderfreunde
01-401 25-55, michaela.mueller-wenzel@wien.kinderfreunde.at
Kindergarten:
Wien erreicht bei 0-3jährigen Versorgungsgrad von 39,4
Prozent
Wien baut im Kleinkinderbereich
massiv Plätze aus - Kindergarten bleibt gratis!
Österreichischer
Kitaleitungskongress
3 Fragen an Harald Walser,
Bildungssprecher der GRÜNEN
3 Fragen an Elmar Mayer,
Bildungssprecher der SPÖ
Aus „KiTa aktuell“, Ausgabe 5 - http://www.kita-aktuell.at/zeitschrift/
Die beiden Fachzeitschriften „KiTa
aktuell“ und „Unsere Kinder“ loben 2014 gemeinsam den Carl Link
Award-Sonderpreis ÖSTERREICH aus, der mit einem Preisgeld von € 500,– für den /
die GewinnerIn verbunden ist. Ausgezeichnet wird die beste und
praxisrelevanteste Abschlussarbeit eines elementarpädagogischen Studienganges
aus dem Bereich
„Management und Pädagogik in der
Kindertagesbetreuung“.
Alle Informationen rund um den
Carl Link Award finden Sie unter http://www.kita-aktuell.at/fileadmin/landingpages/kita-aktuell-at/images/carl_link_award.pdf
"Es gibt Menschen, die aktiv
werden, wenn sie ein Problem haben. Und dann gibt es Menschen, die aktiv werden,
wenn andere ein Problem haben." Einer diesen Menschen wurde gestern Abend in der
Urania von der WIENERIN geehrt und gemeinsam mit Estée Lauder
auch finanziell unterstützt.
auch finanziell unterstützt.
Die Kinderfreunde NÖ haben nun
einen neuen berufsbegleitenden ElternbildnerInnen - Lehrgang für Frühjahr 2014
organisiert (Lehrgangsort St. Pölten). Die erfahrene Elternbildnerin und
Expertin Dr. Judith Loy wird ihn leiten. Der Lehrgang ist mit einem Gütesiegel
des BMWFJ versehen und inkludiert u. a. den Bereich „interkulturelle
Elternbildung“.
Zielgruppe: Interessierte mit
pädagogischer Vorbildung (LehrerInnen, KindergartenpädagogInnen,
SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen, PsychologInnen, etc.)
Ziel: Befähigung auf Basis
modernster pädagogischer Erkenntnisse Elternbildungsangebote zu erstellen und
durchzuführen bzw. die eigenen Kenntnisse im Bereich Elternarbeit zu erweitern
und zu vertiefen…
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.